Darm und Ernährung

Darm und Immunsystem

Sie kennen bestimmt die Sprichwörter: „Der Tod sitzt im Darm“ oder „der Darm ist die Wurzel der Lebenskraft“.

Die Aussage ist, dass ein gesunder Darm die Voraussetzung dafür ist, den Körper und sein Immunsystem gesund zu erhalten, lässt sich in fast jeder Kultur finden. Dafür muss man zuerst alles tun, damit die Giftstoffe ausgeschieden werden können.

Viele Menschen haben Unwohlsein und Völlegefühl im Bauchbereich oder stellen fest, dass sie ihr Gewicht nicht mehr reduzieren können, auch wenn sie sehr wenig essen. Landläufig spricht man vom Reizdarm, aber er gehört zu den Tabuthemen, und man spricht ehr nicht mit anderen über seine Probleme. Aber in meiner Praxis berichten
Patienten dann darüber, dass sie oft Verstopfung oder Durchfall haben. Beim Testen über EAV finde ich dann oft auch eine Pilzbelastung und zunehmend auch Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten. Die Folge können sein, Bauchschmerzen, Vitalitätsverlust, Müdigkeit, Allergien und sogar Depressionen. Selbst Krankheiten wie Rheuma, Hauterkrankungen und Entzündungen werden mit einem gestörten Darmmilieu in Verbindung gebracht.

Immunvorgänge wurden lange Zeit vom Standpunkt einer Infektion gesehen. Heute kennt man die enge Verbindung zwischen Stoffwechselvorgängen und Immunsystem. Prof. Otto Warburg (Nobelpreisträger 1931) hat bereits damals schon erkannt, dass ein geschwächtes Immunsystem durch den gestörten Stoffwechsel im Darm die Entstehung und Verbreitung von Krebszellen begünstigt.

Mit einer Darmsanierung wird immer gleichzeitig das Immunsystem gestärkt, von dem 80% in der Wand unseres Dünn- und Dickdarms, den sog. „Peyerschen Plaques“ angelegt sind. Die meisten Menschen leiden an einer gestörten Darmflora, der sog. Dysbiose. Dies ist eine Störung der natürlichen Lebensgemeinschaft von Bakterien und Mensch. Denaturierte Lebensmittel wie Fertiggerichte mit Zusatzstoffen und ein Mangel an Frischkost und Gemüse können einen Darm auf die Dauer nicht gesund erhalten. Deshalb spielt auch hier eine gesunde Ernährung eine große Rolle.

Bei der Darmsanierung stehen zwei weitere wichtige Ausleitungsorgane im Mittelpunkt: die Leber als das zentrale Stoffwechselorgan unseres Körpers und die Niere als das Ausscheidungsorgan für wasserlösliche Substanzen. Mit der Ausscheidung von Stoffwechselgiften, der Regeneration der Darmschleimhaut und Besiedelung mit Darmbakterien erreicht man eine:

  • Stärkung des Immunsystems
  • Gewichtsreduktion durch Entschlackung
  • Bessere Verträglichkeit von Nahrungsmitteln
  • Verbesserte Aufnahme der Nährstoffen aus der Nahrung
  • Steigerung des Wohlbefindens
  • Verbesserung des Hautbildes, der Haare und der Nägel

Ernährungsberatung für Erwachsene und Kinder

Aufgrund knapper Gelder wird im Gesundheitswesen in vielen Bereichen gekürzt, u. a. auch bei der Ernährungsberatung. Eine Ernährungsberatung ist ein immer auch Bestandteil bei allen Behandlungen, die ich in meiner Naturheilpraxis durchführe.

Eine gesunde Ernährung kann zu besserer Gesundheit und Wohlbefinden beitragen, falsche Ernährung dagegen kann uns krank machen. Wer es schafft, gesünder zu essen, kann viele krankheitsbedingte Beschwerden lindern, Therapien unterstützen und oft sogar Medikamente ersetzen.

Unterschiedlichste Symptome und Missempfindungen im Bauchbereich wie Durchfall, Verstopfung, Blähungen oder auch Allergien können ein Hinweis sein, dass die Ernährung Mitverursacher ist.

Immer häufiger gibt es auch Nahrungsunverträglichkeiten und -allergien, die über einen Bluttest gefunden werden können. Auch Übergewicht und erschwertes Abnehmen geben einen Hinweis, dass die Ernährungsgewohnheiten überprüft werden sollten, da sie den Grundstein für viele Erkrankungen legen.

Zu den möglichen Folgen von Übergewicht und Adipositas zählen unter anderem Diabetes mellitus, Fettstoffwechselstörungen (erhöhte Cholesterin- und Triglyzeridwerte im Blut) und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Eine individuelle Ernährungsberatung kann dazu beitragen, Übergewicht dauerhaft zu normalisieren und Sie bei folgenden Krankheiten zu unterstützen:

  • Erkrankungen der Verdauungsorgane, Entzündungen, Durchfall, Verstopfung, Blähungen, Sodbrennen
  • Pilzerkrankungen, (Pilze ernähren sich von Zucker)
  • Nahrungsallergien und -unverträglichkeiten
  • Stoffwechselerkrankungen, zum Beispiel Diabetes mellitus
  • Rheumatischen Erkrankungen (Muskel, Sehnen, Gelenke, Bandscheiben)
  • Herz- und Kreislauf-Erkrankungen
  • Hauterkrankungen, Neurodermitis, Akne
  • Osteoporose, Mineralmangelzustände
  • Müdigkeit, Leistungsabfall
  • Nervenerkrankungen, MS, Parkinson etc.
  • Krebserkrankungen
  • Ernährungsstörungen bei Kindern und Jugendlichen

Bei allen Krebserkrankungen liegt meist auch eine chronische Übersäuerung des Körpers vor und in der Regel falsche Ernährungsgewohnheiten. Nach Dr. med. Heinrich Kremer hat die Krebszelle einen Gärungsstoffwechsel und ernährt sich vom Zucker. 

Eine Ernährungsberatung ist hier sehr hilfreich, denn eine gezielte, basische Ernährung mit Vitalstoffen wird nach naturheilkundlichen Erkenntnissen als wichtige Voraussetzung für das Gesundwerden und unterstützend für die Therapie angesehen.

Ernährung sollte auch immer schmackhaft und individuell sein und sich im Alltag  bewähren. Nur was sich leicht umsetzen lässt und mit Freude gegessen wird, ist auch dauerhaft akzeptabel und erfolgreich.

Durchfall

Durchfall kann ein Symptom vieler Ursachen und Erkrankungen sein. Ein akuter Durchfall verläuft meist leicht und heilt ohne weitere Maßnahmen ab. Schwerer und länger andauernder Durchfall dagegen sollte immer abgeklärt und behandelt werden.

Wann spricht man von Durchfall?

Die Häufigkeit (dreimal täglich bis dreimal die Woche) und Konsistenz (breiig ungeformt bis hart) des Stuhlgangs sind sehr unterschiedlich bei den verschiedenen Menschen. Auch das, was ein „normaler“ Stuhlgang sei, wird von den Fachleuten unterschiedlich beurteilt.

Welche Ursachen kann Durchfall haben?

Es gibt verschiedenste Ursachen, die unsere Darmflora stören und dadurch zu Durchfall führen können. Stress kann sich bei sensiblen Menschen oft auf den gesamten Magen-Darm-Trakt auswirken, z.B. vor einer schwierigen Prüfung. Neben Infektionen oder Pilzbesiedelung können auch Medikamente (Abführmittel, „Antibiotika“, Zytostatika), verdorbene Speisen oder Gifte ursächlich sein.

Durchfall durch Infektionen:

Viele Fälle von Durchfall werden durch Viren ausgelöst, z.B. durch Adenoviren, Rotaviren oder Noroviren. Daneben können auch krankheitserregende Bakterien wie Kolibakterien, Salmonellen, Shigellen und Yersinien, Staphylokokken oder Clostridien  in unserem Darm Durchfall hervorrufen. Parasiten, verursacht durch Fernreisen oder Infektion durch Tiere, können ebenfalls eine Gefahr für uns darstellen.

Durchfall wegen einer Nahrungsmittel-Allergie:

Allergien und  Unverträglichkeiten auf  Nahrungsmittel können sich ganz verschieden äußern. Ein häufiges Symptom sind Durchfall und Blähungen (aber auch Bauch-, Kopf- und Gelenkschmerzen kommen vor), wie z.B. auf Laktose, Milch und Fruchtzucker. Reaktionen können sogar noch mehrere Tage nach dem Verzehr Beschwerden verursachen.

Immer öfter reagieren heute Menschen auch auf verschiedene Getreidesorten mit schleichenden Beschwerden, die unbeachtet zu entzündlichen Darmerkrankungen führen können. Hier ist ein spezieller Bluttest auf Unverträglichkeit hilfreich, denn die richtige, individuelle Ernährung spielt eine entscheidende Rolle.

Durchfall durch chronisch-entzündliche Darmerkrankungen:

Bei chronischen Entzündungen des Darms tritt ebenfalls oft Durchfall auf. Zu diesen Erkrankungen gehören der Morbus Crohn, das Reizdarmsyndrom oder die Colitis ulcerosa. Bei diesen Erkrankungen ist die Darmschleimhaut durch die Entzündung dauerhaft geschädigt.

Meine Therapie bei Durchfall

An erster Stelle steht deshalb immer die Diagnose, die Suche nach dem Auslöser. Eine wertvolle Hilfe stellen hier u.a. der EAV-Test und Bioresonanz-Therapie nach dem Klinger-Wellen-System www.klinger-wellen-system.de dar (siehe oben „Heilverfahren“). Anschließend verordne ich regenerative, biologische Darmtherapeutika, die individuell ausgetestet und eingenommen werden, je nach Befund.

Bauch

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